Hellersen Blog

Aktiv & Gesund
Die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheitsvorsorge
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Ein aktiver Lebensstil ist weit mehr als nur eine Möglichkeit, sich fit zu halten oder das eigene Körpergewicht zu regulieren. Bewegung beeinflusst nahezu alle Bereiche unserer Gesundheit – von Herz und Kreislauf über den Stoffwechsel bis hin zur Psyche. Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt Körper und Geist gleichermaßen und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur eigenen Gesundheitsvorsorge. Doch was genau passiert eigentlich im Körper, wenn wir aktiv sind? Und warum spielt Bewegung eine so zentrale Rolle für ein langes und gesundes Leben? Symptome eines Hexenschusses  Ein Hexenschuss tritt plötzlich auf – oft nach einer unbedachten Bewegung, beim Heben oder Drehen. Typische Merkmale sind:Akuter, stechender Schmerz im unteren RückenEingeschränkte BewegungsfähigkeitMuskelverhärtungen und KrämpfeKeine direkte Ausstrahlung in Beine oder FüßeDer Hexenschuss ist in den meisten Fällen harmlos, aber sehr schmerzhaft. Er zeigt an, dass die Rückenmuskulatur das betroffene Segment der Wirbelsäule schützt.   Symptome eines Bandscheibenvorfalls  Beim Bandscheibenvorfall reißt der äußere Faserring der Bandscheibe, sodass der weiche Kern nach außen drückt und auf Nervenwurzeln trifft. Dadurch entstehen:Starke Rückenschmerzen, oft mit Ausstrahlung ins Bein (Ischialgie)Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Gesäß, Oberschenkel oder FußMuskelschwäche in den BeinenVerstärkte Schmerzen beim Husten, Niesen oder SitzenEin Bandscheibenvorfall entsteht meist durch eine Schädigung der Bandscheiben, während der Hexenschuss in der Regel ein akuter Schutzreflex des Körpers ist. Im Gegensatz zum Hexenschuss, der auf den unteren Rücken beschränkt bleibt, kann ein Bandscheibenvorfall auch neurologische Beschwerden verursachen. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten Unterschiede sowie typische Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.  Diagnosemöglichkeiten Um den Unterschied zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall sicher festzustellen, stehen verschiedene Untersuchungen zur Verfügung: Körperliche Untersuchung (Beweglichkeit, Reflexe, Muskelfunktion)Bildgebung wie MRT oder CT, um einen Bandscheibenvorfall sichtbar zu machenNeurologische Tests, falls Taubheitsgefühle oder Lähmungen auftretenSo kann der Arzt gezielt unterscheiden, ob es sich um einen akuten Hexenschuss oder einen Bandscheibenvorfall handelt. Behandlungsmöglichkeiten eines Hexenschusses Ein Hexenschuss klingt häufig nach einigen Tagen von allein ab. Dennoch können folgende Maßnahmen helfen:Schonung, aber keine vollständige BettruheWärmeanwendungen zur MuskelentspannungSchmerzmittel oder muskelentspannende MedikamentePhysiotherapie zur MobilisationZiel ist es, den Schmerz schnell zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.  Behandlungsmöglichkeiten eines Bandscheibenvorfalls Die Therapie eines Bandscheibenvorfalls hängt von der Schwere der Beschwerden ab:Konservativ: Physiotherapie, Infiltrationen mit Cortison und Schmerzmitteln, gezieltes TrainingOperativ: Wenn Lähmungen, anhaltend starke Schmerzen oder Funktionsstörungen auftreten, kann eine Operation nötig werden, um den Druck auf die Nerven zu entlasten. Präventive Maßnahmen Sowohl einem Hexenschuss als auch einem Bandscheibenvorfall kann man vorbeugen:Regelmäßige Bewegung und RückentrainingKräftigung der RumpfmuskulaturErgonomische Haltung am ArbeitsplatzVermeidung von ÜbergewichtRichtiges Heben und TragenEine starke Muskulatur schützt die Wirbelsäule und senkt das Risiko für erneute Beschwerden. Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen? Ein Hexenschuss ist meist harmlos, doch wenn folgende Symptome auftreten, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden:Anhaltende oder zunehmende SchmerzenTaubheitsgefühle oder LähmungserscheinungenKontrollverlust über Blase oder DarmWiederkehrende Beschwerden trotz TherapieDann muss dringend abgeklärt werden, ob ein Bandscheibenvorfall oder eine andere ernsthafte Erkrankung vorliegt. Wie lange dauert ein Hexenschuss? Wie lange dauert ein Hexenschuss? Ein Hexenschuss klingt in der Regel nach wenigen Tagen bis zwei Wochen ab. Unterstützende Maßnahmen wie Wärme, leichte Bewegung und Physiotherapie können die Heilung beschleunigen. Kann ein Hexenschuss zu einem Bandscheibenvorfall werden? Kann ein Hexenschuss zu einem Bandscheibenvorfall werden? Ein Hexenschuss bedeutet nicht automatisch einen Bandscheibenvorfall. Er entsteht meist durch eine Muskelverspannung oder eine kleine Mikroverletzung an der Bandscheibe. Allerdings können wiederholte Belastungen das Risiko für einen Bandscheibenvorfall erhöhen. Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall? Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall? Ein Hexenschuss verursacht akute, starke Schmerzen im unteren Rücken, ohne ins Bein auszustrahlen. Ein Bandscheibenvorfall dagegen führt häufig zu ausstrahlenden Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Beinen. Wann sollte man mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen? Wann sollte man mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen? Wenn die Schmerzen länger als eine Woche anhalten, sich verschlimmern oder Begleitsymptome wie Taubheit, Lähmungserscheinungen oder Probleme mit Blase und Darm auftreten, ist ein Arztbesuch dringend notwendig. Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall?
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Insight
Sportklinik Hellersen erhält TOP 100-Siegel 2026
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Die Sportklinik Hellersen gehört zu den innovativsten mittelständischen Einrichtungen Deutschlands und ist mit dem TOP 100-Siegel 2026 ausgezeichnet worden. Der renommierte Innovationswettbewerb TOP 100 würdigt Unternehmen, die durch besondere Innovationskraft, klare Strategien und nachhaltige Innovationserfolge überzeugen. Damit wird eine Klinik ausgezeichnet, die moderne Medizintechnologie, hochspezialisierte Versorgungsstrukturen und internationale Zusammenarbeit systematisch miteinander verbindet. Die feierliche Preisverleihung findet am 26. Juni 2026 im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit in Heidelberg statt. Innovation nach wissenschaftlichen Maßstäben Grundlage der TOP 100-Auszeichnung ist ein wissenschaftlich fundiertes Auswahlverfahren mit mehr als 100 Prüfkriterien. Wieviel Arbeitszeit die Führung für das Thema Innovation reserviert und wie viele innovative Ideen die Mitarbeitenden einbringen, steht dabei im Fokus der Analyse. Der Innovationsforscher Professor Nikolaus Franke und sein Team untersuchen dabei fünf zentrale Kategorien: innovationsförderndes Top-Management, das Innovationsklima im Unternehmen, Innovationsprozesse und Organisationsstrukturen, die Außenorientierung beziehungsweise Open Innovation sowie den messbaren Innovationserfolg. Dabei wird unter anderem analysiert, wieviel Arbeitszeit das Management für Innovation reserviert und in welchem Maß Mitarbeitende eigene Ideen einbringen. „Bei TOP 100 analysieren wir gründlich und umfassend, wie innovationsorientiert die Bewerber sind. Und wer herausragend aufgestellt ist, bekommt es mit dem TOP 100-Siegel bestätigt“, sagt Professor Nikolaus Franke.   Internationale Vernetzung als Innovationstreiber Ein zentraler Bestandteil der Innovationsstrategie der Sportklinik Hellersen ist die konsequente internationale Vernetzung. Unter dem Markendach Hellersen Hospital baut die Klinik internationale Kooperationen systematisch aus, beteiligt sich am globalen fachlichen Austausch und entwickelt gemeinsam mit Partnern im Ausland neue Versorgungs- und Ausbildungskonzepte. Der strukturierte Wissenstransfer über Ländergrenzen hinweg ermöglicht es, medizinische Innovationen frühzeitig zu identifizieren, weiterzuentwickeln und nachhaltig in die klinische Praxis zu integrieren. Internationale Zusammenarbeit wird damit zu einem wichtigen Motor für medizinische Innovation. „Der internationale Austausch ist für uns ein wesentlicher Innovationstreiber“, erläutert Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen. „Er ermöglicht es, voneinander zu lernen, medizinische Qualität kontinuierlich weiterzuentwickeln und Innovationen schneller in die Versorgung unserer Patienten zu überführen.“   Robotik als Teil der Innovationsstrategie Ein sichtbares Beispiel für die technologische Umsetzung der Innovationsstrategie der Klinik ist das Robotik-Zentrum der Sportklinik Hellersen. Hier hat die Klinik roboterassistierte Verfahren frühzeitig in die Endoprothetik integriert und verbindet moderne OP-Technologie gezielt mit hoher chirurgischer Expertise. Die Robotik ist fest in spezialisierte Versorgungsstrukturen eingebettet und unterstützt präzise, standardisierte und zugleich individuell angepasste Eingriffe. Damit trägt moderne OP-Technologie dazu bei, Behandlungen noch präziser und effizienter zu gestalten. „Moderne Technologien wie die Robotik entfalten ihren Mehrwert vor allem dann, wenn sie konsequent mit hoher medizinischer Expertise und klar strukturierten Behandlungsprozessen verbunden werden“, betont Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen.   Spezialisierung als Grundlage für Innovation Die technologische Entwicklung der Klinik ist eng mit einer konsequenten Spezialisierung verbunden. In medizinischen Zentren wie dem Zentrum für künstlichen Gelenkersatz, dem Deutschen Wirbelsäulen- und Skoliosezentrum sowie dem Zentrum für Spezielle Schmerzmedizin bündelt die Sportklinik Hellersen ihre Expertise. Diese spezialisierten Strukturen fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit und schaffen optimale Rahmenbedingungen für medizinische Innovationen. Gleichzeitig ermöglichen sie eine hochqualifizierte Behandlung für Patientinnen und Patienten. „Spezialisierung, moderne Organisationsstrukturen und internationale Vernetzung gehören für uns untrennbar zusammen“, betont Dirk Burghaus und meint weiter: „Die TOP-100-Auszeichnung bestätigt unseren Weg und ist zugleich Ansporn, medizinische Innovation verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.“ TOP 100: Auszeichnung für innovative Unternehmen   Der Wettbewerb TOP 100 zeichnet seit 1993 mittelständische Unternehmen für besondere Innovationskraft und nachhaltige Innovationserfolge aus. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Professor Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor des Wettbewerbs ist der frühere Bundespräsident Christian Wulff. Mit der Auszeichnung TOP 100 2026 gehört die Sportklinik Hellersen offiziell zu den innovativsten mittelständischen Organisationen Deutschlands. Die Ehrung bestätigt den eingeschlagenen Weg der Klinik, medizinische Innovation, Spezialisierung und internationale Zusammenarbeit konsequent miteinander zu verbinden.
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Rollstuhl
Spezielle Wirbelsäulenchirurgie
Vom Rollstuhl zurück auf die Beine: Patientengeschichte zu Spondylolisthesis in der Sportklinik Hellersen
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Vom energiegeladenen Kampfsportler, dessen Alltag von Kraft, Geschwindigkeit und präzisen Bewegungen geprägt war, wurde Jan Plomann innerhalb weniger Jahre zu einem Patienten, der täglich gegen schwere chronische Schmerzen ankämpfte. Zunächst begann alles unscheinbar. Ein leichtes Ziehen im Rücken, was zunächst kaum der Rede wert war, begleitete ihn während des Trainings. Doch aus diesem unterschwelligen Signal entwickelte sich Schritt für Schritt ein Schmerz, der sein gesamtes Leben veränderte. Die Beschwerden wurden mit der Zeit stärker und begleiteten ihn zunehmend durch den Alltag. Nach und nach fiel es ihm schwerer, sich frei zu bewegen, bis er schließlich auf einen Rollstuhl angewiesen war. Die Ursache für diesen dramatischen Verlauf lag in einer angeborenen Spondylolisthesis, im Volksmund als Wirbelkörpergleiten bekannt, und in zahlreichen Komplikationen nach mehreren Operationen. Erst als Jan Plomann die Spezielle Wirbelsäulenchirurgie des Deutschen Wirbelsäulen- und Skoliosezentrums an der Sportklinik Hellersen aufsuchte, fand er die medizinische Betreuung, die ihm neuen Mut gab und den Weg zu einer spürbaren Besserung ebnete. Schmerz, Verzweiflung und Hoffnung: Vom Rollstuhl zurück auf die Beine Vom energiegeladenen Kampfsportler, dessen Alltag von Kraft, Geschwindigkeit und präzisen Bewegungen geprägt war, wurde Jan Plomann innerhalb weniger Jahre zu einem Patienten, der täglich gegen schwere chronische Schmerzen ankämpfte. Zunächst begann alles unscheinbar. Ein leichtes Ziehen im Rücken, was zunächst kaum der Rede wert war, begleitete ihn während des Trainings. Doch aus diesem unterschwelligen Signal entwickelte sich Schritt für Schritt ein Schmerz, der sein gesamtes Leben veränderte. Die Beschwerden wurden mit der Zeit stärker und begleiteten ihn zunehmend durch den Alltag. Nach und nach fiel es ihm schwerer, sich frei zu bewegen, bis er schließlich auf einen Rollstuhl angewiesen war. Die Ursache für diesen dramatischen Verlauf lag in einer angeborenen Spondylolisthesis, im Volksmund als Wirbelkörpergleiten bekannt, und in zahlreichen Komplikationen nach mehreren Operationen. Erst als Jan Plomann die Spezielle Wirbelsäulenchirurgie des Deutschen Wirbelsäulen- und Skoliosezentrums an der Sportklinik Hellersen aufsuchte, fand er die medizinische Betreuung, die ihm neuen Mut gab und den Weg zu einer spürbaren Besserung ebnete.   Ein sportliches Leben und ein plötzlicher Wendepunkt  Für Jan Plomann, damals 28 Jahre alt, begann im Jahr 2019 eine Zeit voller körperlicher und emotionaler Herausforderungen. Als durchtrainierter Kampfsportler verbrachte er einen großen Teil seiner Freizeit im Training. Ein Nabelbruch während eines Kampfes war der Anfang einer Entwicklung, die sein gesamtes Leben verändern sollte.  Bereits zuvor verspürte er gelegentliche Rückenschmerzen. Parallel stellte sich heraus, dass ein zuvor eingesetztes Netz nach einem Leistenbruch gerissen war. Dieses verletzte einen Nerv und den Samenkanal. All diese Faktoren führten dazu, dass er sich nicht mehr frei bewegen konnte. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zunehmend. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde schließlich eine angeborene Spondylolisthesis diagnostiziert.  Was ist Spondylolisthesis? Spondylolisthesis, auch Wirbelkörpergleiten genannt, ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der ein Wirbelkörper nach vorne über den darunterliegenden gleitet. Dieser Zustand kann angeboren sein oder durch Verschleiß, Verletzungen oder Überbelastung entstehen.  Typische Symptome sind Rückenschmerzen, ausstrahlende Beinschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Muskelverspannungen und Schwäche in den Beinen. In schweren Fällen können Nervenschäden oder Querschnittslähmungen auftreten.      Was ist eine Spinalkanalstenose? Bei einer Spinalkanalstenose kommt es zu einer Verengung des Spinalkanals. Dadurch geraten die Nerven im Wirbelsäulenkanal unter Druck. Typische Symptome sind Rückenschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in die Beine, Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Schwäche der Extremitäten. Viele Patienten berichten von Schmerzen, die beim Gehen oder Stehen zunehmen und sich beim Sitzen oder Vorbeugen bessern.  Die Diagnose in der Sportklinik Hellersen Der Wendepunkt begann mit seiner Vorstellung in der Sportklinik Hellersen. „Die Ärzte dort haben sich Zeit genommen, mich als Mensch wahrzunehmen und genau hinzuschauen. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar“, betont Jan Plomann.  Die Untersuchungen in der Speziellen Wirbelsäulenchirurgie zeigten einen alarmierenden Zustand. „Der Zustand des Patienten war äußerst kritisch. Die Muskulatur in beiden Beinen war vollständig zurückgebildet, und es fehlte jegliche Kraft. Aus klinischer Sicht lag eine Querschnittslähmung vor“, berichtet Liang Zhou.  Um andere Ursachen auszuschließen, erfolgten zunächst neurologische Untersuchungen. Diese ergaben jedoch keine Hinweise auf eine Erkrankung, die die Lähmung erklären konnte. Die tatsächliche Ursache lag in der Wirbelsäule. Die Schrauben der vorherigen Operation waren locker, der Bandscheibenersatz war nicht stabil verankert und die hintere Struktur des Wirbelkörpers fehlte. Die Folge war eine vollständige Instabilität. Die Implantate mussten ausgetauscht werden, ebenso der Bandscheibenersatz.    Ein neuer operativer Eingriff und ein mühsamer Weg zurück Nach dem Eingriff zeigten sich erste Verbesserungen. Die chronischen Nervenschmerzen im linken Bein ließen spürbar nach. Dennoch blieb der Weg zur Genesung schwierig. Eine schwere Entzündung führte zu weiteren Krankenhausaufenthalten, Antibiotikatherapien und zusätzlichen Eingriffen. Kurz darauf erlitt er einen Darmverschluss. Diese Komplikationen warfen ihn immer wieder zurück.  „Ich wollte einfach nicht mehr. Mein Körper war am Ende, entzündet, erschöpft. Hätte mir jemand gesagt, dass ich so brechen könnte, hätte ich es nicht geglaubt“, reflektiert der Patient.     Vom Rollstuhl auf die eigenen Beine: Ein Moment voller Hoffnung Trotz aller Rückschläge kämpfte sich Jan Plomann zurück in den Alltag. Bei der ersten Nachuntersuchung überraschte er das Team der Sportklinik Hellersen. Er erschien zu Fuß und nutzte lediglich Gehstöcke zur Unterstützung. Seine Rückenschmerzen waren deutlich geringer. Außerdem begann sich seine Beinmuskulatur wieder aufzubauen.  „Natürlich gibt es Einschränkungen. Kampfsport werde ich nie wieder ausüben können. Aber ich bin dankbar, dass ich stehen und laufen kann“, sagt er heute.  Das Heben schwerer Gegenstände bleibt für ihn schwierig. Doch mit Geduld, Akzeptanz und der Hilfe seines Umfelds hat er gelernt, mit den neuen Bedingungen zu leben. Er sieht seine Fortschritte als großes Geschenk.    
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Untersuchung einer Kreuzbandverletzung
Kniechirurgie
Kreuzbandverletzung: Wenn das Knie aus der Spur gerät
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Ein falscher Schritt, eine schnelle Bewegung, ein Knall im Knie. Die Folge ist oft eine schmerzhafte Kreuzbandverletzung. Das Knie schwillt an, fühlt sich instabil an und die Bewegung ist eingeschränkt. Eine solche Verletzung kann beim Sport, aber auch im Alltag entstehen. Entscheidend ist, dass sie frühzeitig erkannt und gezielt behandelt wird, um die Stabilität und Beweglichkeit des Knies wiederherzustellen. Was bei einer Kreuzbandverletzung passiert Das Kniegelenk ist eines der komplexesten Gelenke im menschlichen Körper. Es wird durch Bänder, Knorpel und Menisken stabilisiert und ermöglicht eine reibungslose Bewegung. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das vordere Kreuzband. Es sorgt dafür, dass der Unterschenkel nicht nach vorne rutscht und das Knie sicher geführt wird. Wird dieses Band überdehnt oder reißt, kommt es zu einer Instabilität. Häufig passiert dies bei schnellen Richtungswechseln oder plötzlichen Drehbewegungen, zum Beispiel beim Fußball, Skifahren oder Tennis. Auch ein falscher Tritt im Alltag kann ausreichen, um das Kreuzband zu verletzen. Diagnose und erste Maßnahmen Nach einer Kreuzbandverletzung treten meist starke Schmerzen und eine deutliche Schwellung auf. Das Knie fühlt sich instabil an und kann nicht mehr richtig belastet werden. Eine ärztliche Untersuchung mit bildgebender Diagnostik, wie einem MRT, bringt Klarheit über das Ausmaß der Verletzung.  In den ersten Tagen nach dem Unfall ist es wichtig, das Knie zu schonen, zu kühlen und hochzulegen. Eine frühe physiotherapeutische Behandlung kann helfen, die Beweglichkeit zu erhalten und die Muskulatur zu aktivieren.  Behandlungsmöglichkeiten bei einer Kreuzbandverletzung Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv, das heißt über sehr kleine Hautschnitte mithilfe einer Kamera und spezieller Instrumente. Dadurch werden Muskeln und Gewebe weitgehend geschont, was in der Regel zu einer schnelleren Heilung und weniger Schmerzen führt.   Der Weg zurück zur Beweglichkeit Bereits kurz nach dem Eingriff beginnt die physiotherapeutische Nachbehandlung. Zunächst erfolgt das Gehen an Unterarmgehstützen, wobei das betroffene Bein schrittweise stärker belastet werden darf. Nach etwa vier bis fünf Wochen ist eine Vollbelastung möglich.  Sportliche Aktivitäten, die das Knie stark beanspruchen, sollten erst nach mehreren Monaten wieder aufgenommen werden. In der Regel ist eine Rückkehr zu Sportarten wie Fußball, Skifahren oder Handball nach neun bis zwölf Monaten möglich. Geduld und konsequente Rehabilitation sind entscheidend, um das Gelenk langfristig zu schützen.   Wie Sie eine Kreuzbandverletzung vorbeugen können Eine kräftige und gut koordinierte Muskulatur schützt das Knie vor Verletzungen. Regelmäßiges Stabilisations- und Gleichgewichtstraining hilft, die Bewegungsabläufe zu kontrollieren und Fehlbelastungen zu vermeiden. Besonders Sportler sollten ihre Muskulatur gezielt auf die Belastungen ihrer Sportart vorbereiten.  Auch im Alltag lässt sich das Risiko reduzieren, indem auf geeignetes Schuhwerk und aufmerksame Bewegungen bei unebenem Untergrund geachtet wird.   Stabilität für ein sicheres Gefühl im Knie Eine Kreuzbandverletzung ist eine ernsthafte, aber gut behandelbare Verletzung. Mit der richtigen Therapie, gezielter Nachbehandlung und etwas Geduld kann das Knie vollständig ausheilen. Wer seine Muskulatur stärkt, auf eine gute Technik achtet und die Signale seines Körpers ernst nimmt, kann langfristig aktiv und schmerzfrei bleiben.  
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Insight
Gut vorbereitet zur stationären OP
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Eine gute OP Vorbereitung ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf im Krankenhaus. Wer weiß, was ihn erwartet und welche Unterlagen benötigt werden, kann dem Eingriff deutlich entspannter entgegensehen. Von der vorstationären Aufnahme bis zum OP-Tag selbst sorgt eine strukturierte Vorbereitung dafür, dass medizinische, organisatorische und persönliche Fragen frühzeitig geklärt sind. In der Sportklinik Hellersen erwartet Patientinnen und Patienten ein klar organisierter Ablauf, der alle wichtigen Schritte in der OP Vorbereitung abdeckt. OP Vorbereitung: Anmeldung und Empfang  Nach der Ankunft in der Spezialklinik erfolgt zunächst die Anmeldung. Am Empfang wird der Nachname aufgenommen und geprüft, ob es sich um einen Erstbesuch handelt. Anschließend erhalten Patienten eine Anmeldenummer und nehmen im Wartebereich Platz, bis sie zur Aufnahme aufgerufen werden.   Checkliste für die OP Vorbereitung beim vorstationären Termin Eine vollständige OP Vorbereitung beginnt mit den richtigen Unterlagen. Bringen Sie bitte folgende Dokumente mit: KrankenversicherungskartePersonalausweisKrankenhauseinweisung oder ÜberweisungsscheinÜbersicht über regelmäßig eingenommene MedikamenteVorbefunde (Arztbriefe, Röntgenbilder, MRT-Berichte)Nachweis über eine private Zusatzversicherung (falls vorhanden)Diese Checkliste zur OP Vorbereitung hilft, unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Erfassung der Patientendaten im Patientenmanagement  In der Aufnahmekabine werden alle relevanten Daten für die bevorstehende Behandlung erfasst. Dazu zählen persönliche Angaben, medizinische Vorbefunde sowie Informationen zum Haus- und einweisenden Arzt. Ein weiterer wichtiger Punkt der OP Vorbereitung ist die Vertrags- und Datenschutzaufklärung. Hier werden unter anderem der Behandlungsvertrag, die Datenübermittlung an Hausarzt und Krankenkasse sowie das Entlassmanagement besprochen. Patienten mit privater Zusatzversicherung können im Rahmen der OP Vorbereitung Wahlleistungen wie ein Ein-Bett-Zimmer oder eine Chefarztbehandlung in Anspruch nehmen.  Checkliste Dokumente: Entlassmanagement – Infos zu Nachsorge und Reha für einen reibungslosen ÜbergangDatenübermittlung an den Hausarzt – Erlaubnis, den Entlassbericht weiterzuleitenDatenübermittlung an die Krankenkasse – Zustimmung zur Abrechnung der BehandlungExterner Schreibdienst – Falls nötig, dürfen medizinische Berichte extern erstellt werdenAllgemeine Datennutzung – Erlaubnis zur Nutzung wichtiger Patientendaten für die BehandlungDoctolib-Nutzung (optional) – OP-Verlauf einsehbar, gesichert durch ein Code-Wort  Die vorstationäre Aufnahme als wichtiger Bestandteil in der OP Vorbereitung  Im vorstationären Bereich sorgt ein Mitarbeiter dafür, dass alle wichtigen Informationen vorliegen. Anschließend geht es an den pflegerischen Fragebogen: Hier werden unter anderem relevante Vorerkrankungen wie MRSA, HIV oder Hepatitis sowie regelmäßig eingenommene Medikamente erfasst. Danach folgt der Anästhesie-Fragebogen, der dabei hilft, mögliche Risiken während der Narkose frühzeitig zu erkennen – ein wichtiger Schritt für eine sichere Behandlung.  Labor, Diagnostik und weitere Schritte der OP Vorbereitung Im Labor erfolgen grundlegende Untersuchungen wie:Messung von Temperatur und BlutdruckBlutabnahmeErfassung des aktuellen SchmerzempfindensAuch die häusliche Situation wird besprochen, da sie für die Nachsorge nach der OP eine wichtige Rolle spielt. Die Medikamenteneinnahme wird abschließend nochmals überprüft, um Wechselwirkungen zu vermeiden.  Der Gipsraum  Im Gipsraum wird, wenn nötig, die Fraktur stabilisiert oder eine Extremität ruhiggestellt, um den Eingriff optimal vorzubereiten. Hier werden auch die Knochenheilung beurteilt und Schienen angepasst – alles, um sicherzustellen, dass die Behandlung unter besten Bedingungen abläuft.  Röntgen Vor der Operation können noch Röntgenaufnahmen nötig sein, um dem Ärzteteam alle wichtigen Informationen zu liefern. Sie helfen, Knochen und Gelenke zu beurteilen und mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Welche Bilder erforderlich sind, entscheidet der Arzt individuell je nach Bedarf. Die stationäre Aufnahme Am OP-Tag startet die stationäre Aufnahme zwischen 6 und 7 Uhr morgens. Nach der Anmeldung am Empfang wird der Patient auf die Station begleitet und bekommt Zugang zu WLAN, Telefon und Kopfhörern. Jetzt kann sich der Patient erstmal entspannt auf den Eingriff vorbereiten.  Wichtig: Der Patient sollte unbedingt nüchtern erscheinen und alle Unterlagen aus der vorstationären Untersuchung dabeihaben.  Checkliste für die stationäre Aufnahme:Unterlagen aus der vorstationären Untersuchung Bequeme Kleidung z. B. Trainingsanzug mit aufknöpfbaren BeinenUnterwäsche, SockenNachtwäscheBademantelBequeme und rutschfeste Schuhe ohne SchnürungHausschuheAlltagskleidung für den EntlassungstagDuschbad, Seife, Shampoo, DeodorantZahnbürste, Zahnpasta, ZahnbecherHandtücher, WaschlappenKamm, Bürste, FöhnRasierbedarf und ZubehörDamenhygieneartikel Fazit: Gute OP Vorbereitung gibt Sicherheit Eine strukturierte OP Vorbereitung nimmt Unsicherheiten, schafft Vertrauen und trägt maßgeblich zu einem sicheren und entspannten Klinikaufenthalt bei. Wer gut informiert ist und alle Schritte kennt, kann sich am OP-Tag ganz auf das Wesentliche konzentrieren: die eigene Genesung.
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Operation eines Achillessehnenriss
Fußchirurgie
Achillessehnenriss – wenn die stärkste Sehne des Körpers reißt
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Die Achillessehne gilt als die kraftvollste Sehne unseres Körpers. Sie verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein und sorgt dafür, dass wir gehen, laufen und springen können. Wird sie verletzt, ist das für die Betroffenen schmerzhaft und einschränkend zugleich. Ob durch Überlastung, altersbedingten Verschleiß oder eine akute Sportverletzung, ein Achillessehnenriss kann jeden treffen. Was ist ein Achillessehnenriss? Ein Achillessehnenriss ist eine plötzliche oder schleichend entstandene Durchtrennung der Sehne, die den Wadenmuskel mit dem Fersenbein verbindet. Sie spielt eine zentrale Rolle bei jeder Bewegung, die mit Abrollen oder Abstoßen des Fußes verbunden ist. Reißt die Achillessehne, ist diese Kraftübertragung unterbrochen. Betroffene können den Fuß nicht mehr richtig abdrücken oder auf den Zehenspitzen stehen.    Ursachen und Symptome einer Achillessehnenverletzung Typisch für den Riss ist ein deutlich hörbares Knallgeräusch, das an einen Peitschenhieb erinnert. Unmittelbar danach treten starke Schmerzen in der unteren Wade auf, und das Gehen ist kaum noch möglich. Betroffene berichten oft von einem Gefühl, als hätte jemand von hinten gegen die Ferse getreten. Auch Schwellung, Bluterguss und eine tastbare Delle über dem Fersenbein sind häufige Anzeichen.  Der Riss tritt häufig bei sportlicher Aktivität auf, zum Beispiel beim Sprung, Sprint oder abrupten Richtungswechsel. Doch auch alltägliche Bewegungen können die Sehne überlasten, vor allem wenn sie bereits durch Fehl- oder Überbelastung geschwächt ist. Besonders gefährdet sind Menschen mittleren Alters, die nach einer langen Sportpause wieder in das Training einsteigen oder ihre Trainingsintensität zu schnell steigern.  Nicht immer ist eine einmalige Bewegung der Auslöser eines Achillessehnenrisses. Oft liegen degenerative Veränderungen zugrunde, die über Jahre entstehen. Durch wiederholte Mikrotraumen, also kleinste Verletzungen in der Sehne, wird das Gewebe nach und nach geschwächt. Diese Veränderungen führen dazu, dass die Achillessehne an Elastizität verliert und spröde wird.    Diagnose: Wenn der Verdacht auf einen Achillessehnenriss besteht Bei Verdacht auf einen Achillessehnenriss erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung. Der Arzt prüft, ob der Patient auf den Zehenspitzen stehen oder das Sprunggelenk aktiv bewegen kann. Ein weiterer, einfacher Test ist der sogenannte Wadenkneiftest. Wird die Wadenmuskulatur zusammengedrückt und der Fuß bewegt sich nicht wie gewohnt, liegt sehr wahrscheinlich ein Riss vor. Ultraschall oder MRT können den Befund bestätigen und zeigen, wie groß die Lücke zwischen den Sehnenenden ist. Behandlung: Sehnenerhalt hat oberste Priorität Ziel der Behandlung ist es, die Funktion der Achillessehne vollständig wiederherzustellen. Wann immer möglich, versuchen die Spezialisten der Sportklinik Hellersen, die originale Sehne zu erhalten.  Bei frischen Rissen erfolgt in der Regel eine Operation, bei der die Sehnenenden wieder zusammengenäht werden. Je früher der Eingriff erfolgt, desto besser sind die Heilungschancen. Hat sich der Riss bereits zurückgebildet oder liegt er länger zurück, kann eine sogenannte Umkippplastik durchgeführt werden. Dabei wird die Sehne halbiert, umgeklappt und überlappend vernäht. So bleibt die Kraftübertragung vom Wadenmuskel erhalten.  Ist diese Methode nicht mehr möglich, kommt ein Sehnentransfer infrage. Dafür wird eine der Beugesehnen der Großzehen verwendet, um die Funktion der Achillessehne wiederherzustellen. Die Ersatzsehne wächst mit der Zeit in ihre neue Aufgabe hinein und sorgt für Stabilität beim Gehen und Stehen.  Wenn auch diese Option nicht ausreicht oder keine geeignete Sehne mehr vorhanden ist, kann eine Spendersehne eingesetzt werden. Dadurch lässt sich die Beweglichkeit des Fußes erhalten und die Funktion der Achillessehne weitgehend wiederherstellen. Entscheidend ist, dass der Eingriff zeitnah erfolgt, um die bestmögliche Funktionalität zu sichern.   Achillodynie: die schmerzhafte Vorstufe Nicht immer reißt die Achillessehne vollständig. Eine Reizung oder Verdickung der Sehne, auch Achillodynie genannt, ist sogar deutlich häufiger. Sie entsteht durch chronische Überlastung, etwa beim Joggen, Bergaufgehen oder Treppensteigen. Anfangs treten die Schmerzen nur bei Belastung auf, später schon im Alltag.  Betroffene berichten häufig von Druckschmerz und Schwellungen im Bereich der Sehne. Wird die Überlastung nicht rechtzeitig behandelt, können kleine Teilrisse entstehen, die das Risiko für einen vollständigen Achillessehnenriss erhöhen.  In den meisten Fällen wird zunächst konservativ behandelt, mit Schonung, physiotherapeutischen Maßnahmen und gezieltem Training der Wadenmuskulatur. Bleiben die Beschwerden länger als ein Jahr bestehen, kann eine Operation helfen. Dabei wird das geschädigte Gewebe entfernt und die Sehne wieder verschlankt vernäht, wodurch sie schneller heilt als bei einem kompletten Riss.    Frühe Diagnose sichert bestmögliche Heilung Ob akuter Achillessehnenriss oder chronische Reizung, entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist die frühe Diagnose. Wer beim Gehen Unsicherheit spürt, über Schmerzen an der Ferse klagt oder nicht mehr richtig über den Vorfuß abrollen kann, sollte zeitnah einen Spezialisten aufsuchen. Mit der richtigen Therapie und Geduld lässt sich die volle Funktion der Achillessehne in den meisten Fällen wiederherstellen, und ein Weg zurück in den aktiven Alltag ist realisierbar.
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Das Team rund um Chefarzt Dr. Oliver Meier operiert eine Spinalkanalstenose
Wirbelsäulenchirurgie
Was ist eine Spinalkanalstenose?
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Mit zunehmendem Alter klagen viele Menschen über Schmerzen im Rücken oder in den Beinen. Jeder Schritt wird beschwerlich, längeres Stehen oder Gehen ist kaum möglich. Hinter diesen Beschwerden steckt häufig eine Spinalkanalstenose. Dabei handelt es sich um eine Verengung des Wirbelkanals, die auf die Nerven drückt und Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle auslösen kann. Im Folgenden erfahren Sie, wie eine Spinalkanalstenose entsteht, welche Symptome typisch sind und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Ursachen einer Spinalkanalstenose Die Wirbelsäule besteht aus zahlreichen Wirbelkörpern, die durch Bandscheiben voneinander getrennt sind. Diese elastischen Puffer ermöglichen Beweglichkeit und wirken stoßdämpfend. Mit zunehmendem Alter verändern sich diese Strukturen: Die Bandscheiben verlieren an Feuchtigkeit, werden flacher, und der Abstand zwischen den Wirbeln verringert sich. Dadurch können die kleinen Wirbelgelenke ihre Passform verlieren, was zu einer Instabilität der Wirbelsäule führt.  In manchen Fällen beginnen einzelne Wirbel zu verrutschen – ein Vorgang, der als Wirbelkörpergleiten bezeichnet wird. Dadurch kann sich der Wirbelkanal, in dem das Rückenmark und die Nervenwurzeln verlaufen, zunehmend verengen. Wird dieser Raum an bestimmten Stellen enger, kann es zu einer Kompression der Nervenwurzeln kommen. Dies führt häufig zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Schwäche in den Beinen.  Darüber hinaus können sich die Gelenkflächen vergrößern und arthrotisch verändern, also verschleißen. Dabei nutzt sich die schützende Knorpelschicht ab, sodass die Knochen stärker aneinander reiben. Diese Veränderungen können Entzündungen und zusätzliche Engstellen im Spinalkanal verursachen, wodurch die Beschwerden weiter zunehmen.  Typische Symptome der Spinalkanalstenose Eine Spinalkanalstenose entwickelt sich meist schleichend. Anfangs treten die Beschwerden nur bei längeren Spaziergängen oder Belastung auf, im Verlauf werden sie immer stärker. Typische Anzeichen sind:Rückenschmerzen, die beim Gehen oder Stehen zunehmenBesserung der Beschwerden beim Sitzen oder VorbeugenTaubheitsgefühle oder Kribbeln in Beinen und FüßenSchwächegefühl in den BeinenZunehmende Einschränkung der Gehstrecke Diagnose der Spinalkanalstenose Um die Ursache der Beschwerden festzustellen, erfolgt zunächst eine gründliche körperliche Untersuchung. Dabei wird überprüft, wie beweglich die Wirbelsäule ist und ob neurologische Ausfälle bestehen. Zur Sicherung der Diagnose werden bildgebende Verfahren wie MRT oder CT eingesetzt. Diese zeigen, an welcher Stelle der Spinalkanal eingeengt ist und wie stark die Nervenwurzeln betroffen sind.  Behandlung der Spinalkanalstenose Das Ziel der Behandlung ist, den Druck auf die Nerven zu verringern und die Lebensqualität zu verbessern.   Konservative Therapie In frühen Stadien kann die Spinalkanalstenose häufig ohne Operation behandelt werden. Dazu gehören: Physiotherapie und gezieltes Rückentraining zur Stabilisierung der MuskulaturSchmerzmittel oder entzündungshemmende MedikamenteWärmebehandlungenInfiltrationen zur kurzfristigen Schmerzlinderung Diese Maßnahmen können die Beschwerden lindern, die Gehstrecke verbessern und die Beweglichkeit fördern.  Operative Behandlung Wenn konservative Therapien nicht mehr ausreichen und die Schmerzen stark zunehmen, kann eine Operation notwendig werden. Dabei wird der verengte Wirbelkanal erweitert, um den Druck auf die Nerven zu reduzieren. Dieser Eingriff wird Dekompression genannt. Über einen kleinen Schnitt an der Wirbelsäule werden verdickte Strukturen und Knochenanteile entfernt, um wieder mehr Raum für die Nerven zu schaffen. Besteht zusätzlich eine Instabilität, können Schrauben und Stäbe eingesetzt werden, um die Wirbel zu stabilisieren. Moderne Systeme ermöglichen es dabei, die Beweglichkeit der Wirbelsäule weitgehend zu erhalten.   Ergebnisse und Heilungschancen Nach einer erfolgreichen Operation können die meisten Patienten wieder deutlich längere Strecken gehen und sind weitgehend schmerzfrei. Auch die Mobilität und Lebensqualität verbessern sich spürbar.   Wann sollte man einen Arzt aufsuchen? Ein Arztbesuch ist immer dann ratsam, wenn:Rückenschmerzen beim Gehen oder Stehen zunehmenKribbeln, Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Beinen auftretennur noch kurze Gehstrecken möglich sindplötzlich Probleme mit Blase oder Darm entstehenJe früher eine Spinalkanalstenose erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.   Wie entsteht eine Spinalkanalstenose? Wie entsteht eine Spinalkanalstenose? Sie entsteht meist durch altersbedingten Verschleiß. Bandscheiben verlieren an Höhe, Gelenke vergrößern sich und verdickte Strukturen engen den Wirbelkanal ein. Wie äußert sich eine Spinalkanalstenose? Wie äußert sich eine Spinalkanalstenose? Typisch sind Rückenschmerzen, die beim Gehen oder Stehen zunehmen und beim Sitzen nachlassen, sowie Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Beinen. Wie wird eine Spinalkanalstenose behandelt? Wie wird eine Spinalkanalstenose behandelt? Zunächst konservativ mit Physiotherapie, Schmerzmitteln und gezieltem Training. Wenn die Beschwerden fortschreiten, kann eine Operation zur Entlastung der Nerven sinnvoll sein. Wie sind die Heilungsaussichten? Wie sind die Heilungsaussichten? Sehr gut. Die meisten Patienten erleben nach einer Operation eine deutliche Schmerzlinderung und können wieder aktiv am Alltag teilnehmen.
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Wirbelsäulenchirurgie
Frühkindliche Skoliose: Warum eine schnelle Diagnose und kontinuierliche Kontrolle wichtig sind
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An sonnigen Strandtagen, wenn Kinder fröhlich in ihrer Badebekleidung spielen und ihre Körperlinien deutlich sichtbar sind, fallen Eltern manchmal kleine Auffälligkeiten auf: eine ungleichmäßige Schulterhöhe, eine asymmetrische Taillenlinie oder ein leichter Rippenbuckel. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann ein frühes Warnzeichen für eine frühkindliche Skoliose sein. In einem Expertengespräch erklärt Dr. Oliver Meier, Chefarzt der Speziellen Wirbelsäulenchirurgie im Deutschen Wirbelsäulen- und Skoliosezentrum an der Sportklinik Hellersen, warum Aufmerksamkeit, frühe Diagnostik und eine konsequente Verlaufskontrolle so entscheidend sind. Was genau ist eine frühkindliche Skoliose? Skoliose ist keine einfache „krumme Haltung“, sondern eine dreidimensionale Fehlstellung der Wirbelsäule. Neben der seitlichen Verbiegung kommt es zu einer Rotation der Wirbelkörper. Etwa 0,5 bis 2 Prozent aller Kinder sind betroffen. Wichtig zu wissen: Nicht jede Skoliose ist automatisch behandlungs- oder gar operationsbedürftig.       Früh erkennen: Darauf sollten Eltern achten Typische Anzeichen einer frühkindlichen Skoliose sind:ein sichtbarer Rippenbuckel beim Vorbeugenein ungleiches Taillendreieckunterschiedliche Schulter- oder BeckenhöhenSolche Veränderungen entstehen durch die Verdrehung der Wirbelsäule und des Brustkorbs. Je früher sie auffallen, desto besser lassen sich Verlauf und Therapie steuern. Diagnostik und Therapie bei frühkindlicher Skoliose Der erste Schritt ist meist die Untersuchung beim Kinderarzt, gefolgt von einer Überweisung zum Orthopäden. Besteht der Verdacht auf Skoliose, erfolgt eine genaue Beurteilung – häufig auch im spezialisierten Zentrum wie dem Deutsches Wirbelsäulen- und Skoliosezentrum. Zur Bestimmung des Schweregrades werden Röntgenaufnahmen der gesamten Wirbelsäule angefertigt. Sie ermöglichen eine exakte Winkelmessung und sind Grundlage für die Therapieentscheidung:  Leichte Skoliosen: Spezielle Krankengymnastik, z. B. nach der Katharina Schroth Therapie, um die Fehlstellung aktiv zu korrigieren.Mittlere Ausprägungen: Korsetttherapie, um das Wachstum gezielt zu lenken.Schwere Verläufe: In Einzelfällen kann eine operative Korrektur notwendig werden. Die Bedeutung regelmäßiger Kontrolluntersuchungen Skoliose ist eine wachstumsabhängige Erkrankung. Je früher die Therapie beginnt, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Während der Wachstumsphase sollten betroffene Kinder mindestens alle sechs Monate kontrolliert werden – idealerweise immer durch denselben behandelnden Arzt. Nur so lässt sich ein Fortschreiten rechtzeitig erkennen und gegensteuern.   Gibt es Risikofaktoren? Die genaue Ursache der Skoliose ist bislang nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine Störung des Knochen- und Muskelwachstums. Faktoren wie Übergewicht oder eine schwach trainierte Muskulatur können den Verlauf ungünstig beeinflussen. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung spielen daher auch präventiv eine wichtige Rolle.   Spezialisierte Betreuung macht den Unterschied Die Behandlung der frühkindlichen Skoliose erfordert Erfahrung, Kontinuität und ein interdisziplinäres Team. Eine spezialisierte Einrichtung bietet nicht nur modernste Diagnostik, sondern auch eine langfristige Begleitung der jungen Patientinnen und Patienten – ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg. Gut zu wissen: Für die Vorstellung im Deutschen Wirbelsäulen- und Skoliosezentrum ist eine Überweisung durch Kinderarzt, Orthopäden oder Chirurgen erforderlich.
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Mann hält seine Hände hinter dem Rücken, Schmerzen in der Wirbelsäule, Berührung der roten entzündeten Stelle
Konservative Orthopädie
Unterschied Hexenschuss Bandscheibenvorfall: Symptome & Behandlung
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Viele Menschen leiden irgendwann im Leben unter starken Rückenschmerzen. Besonders die Begriffe Hexenschuss und Bandscheibenvorfall tauchen dabei häufig auf. Doch was steckt wirklich dahinter, und wie lässt sich der Unterschied zwischen einem Hexenschuss und einem Bandscheibenvorfall erkennen?  Symptome eines Hexenschusses  Ein Hexenschuss tritt plötzlich auf – oft nach einer unbedachten Bewegung, beim Heben oder Drehen. Typische Merkmale sind:Akuter, stechender Schmerz im unteren RückenEingeschränkte BewegungsfähigkeitMuskelverhärtungen und KrämpfeKeine direkte Ausstrahlung in Beine oder FüßeDer Hexenschuss ist in den meisten Fällen harmlos, aber sehr schmerzhaft. Er zeigt an, dass die Rückenmuskulatur das betroffene Segment der Wirbelsäule schützt.   Symptome eines Bandscheibenvorfalls  Beim Bandscheibenvorfall reißt der äußere Faserring der Bandscheibe, sodass der weiche Kern nach außen drückt und auf Nervenwurzeln trifft. Dadurch entstehen:Starke Rückenschmerzen, oft mit Ausstrahlung ins Bein (Ischialgie)Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Gesäß, Oberschenkel oder FußMuskelschwäche in den BeinenVerstärkte Schmerzen beim Husten, Niesen oder SitzenEin Bandscheibenvorfall entsteht meist durch eine Schädigung der Bandscheiben, während der Hexenschuss in der Regel ein akuter Schutzreflex des Körpers ist. Im Gegensatz zum Hexenschuss, der auf den unteren Rücken beschränkt bleibt, kann ein Bandscheibenvorfall auch neurologische Beschwerden verursachen. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten Unterschiede sowie typische Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.  Diagnosemöglichkeiten Um den Unterschied zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall sicher festzustellen, stehen verschiedene Untersuchungen zur Verfügung: Körperliche Untersuchung (Beweglichkeit, Reflexe, Muskelfunktion)Bildgebung wie MRT oder CT, um einen Bandscheibenvorfall sichtbar zu machenNeurologische Tests, falls Taubheitsgefühle oder Lähmungen auftretenSo kann der Arzt gezielt unterscheiden, ob es sich um einen akuten Hexenschuss oder einen Bandscheibenvorfall handelt. Behandlungsmöglichkeiten eines Hexenschusses Ein Hexenschuss klingt häufig nach einigen Tagen von allein ab. Dennoch können folgende Maßnahmen helfen:Schonung, aber keine vollständige BettruheWärmeanwendungen zur MuskelentspannungSchmerzmittel oder muskelentspannende MedikamentePhysiotherapie zur MobilisationZiel ist es, den Schmerz schnell zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.  Behandlungsmöglichkeiten eines Bandscheibenvorfalls Die Therapie eines Bandscheibenvorfalls hängt von der Schwere der Beschwerden ab:Konservativ: Physiotherapie, Infiltrationen mit Cortison und Schmerzmitteln, gezieltes TrainingOperativ: Wenn Lähmungen, anhaltend starke Schmerzen oder Funktionsstörungen auftreten, kann eine Operation nötig werden, um den Druck auf die Nerven zu entlasten. Präventive Maßnahmen Sowohl einem Hexenschuss als auch einem Bandscheibenvorfall kann man vorbeugen:Regelmäßige Bewegung und RückentrainingKräftigung der RumpfmuskulaturErgonomische Haltung am ArbeitsplatzVermeidung von ÜbergewichtRichtiges Heben und TragenEine starke Muskulatur schützt die Wirbelsäule und senkt das Risiko für erneute Beschwerden. Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen? Ein Hexenschuss ist meist harmlos, doch wenn folgende Symptome auftreten, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden:Anhaltende oder zunehmende SchmerzenTaubheitsgefühle oder LähmungserscheinungenKontrollverlust über Blase oder DarmWiederkehrende Beschwerden trotz TherapieDann muss dringend abgeklärt werden, ob ein Bandscheibenvorfall oder eine andere ernsthafte Erkrankung vorliegt. Wie lange dauert ein Hexenschuss? Wie lange dauert ein Hexenschuss? Ein Hexenschuss klingt in der Regel nach wenigen Tagen bis zwei Wochen ab. Unterstützende Maßnahmen wie Wärme, leichte Bewegung und Physiotherapie können die Heilung beschleunigen. Kann ein Hexenschuss zu einem Bandscheibenvorfall werden? Kann ein Hexenschuss zu einem Bandscheibenvorfall werden? Ein Hexenschuss bedeutet nicht automatisch einen Bandscheibenvorfall. Er entsteht meist durch eine Muskelverspannung oder eine kleine Mikroverletzung an der Bandscheibe. Allerdings können wiederholte Belastungen das Risiko für einen Bandscheibenvorfall erhöhen. Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall? Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall? Ein Hexenschuss verursacht akute, starke Schmerzen im unteren Rücken, ohne ins Bein auszustrahlen. Ein Bandscheibenvorfall dagegen führt häufig zu ausstrahlenden Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Beinen. Wann sollte man mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen? Wann sollte man mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen? Wenn die Schmerzen länger als eine Woche anhalten, sich verschlimmern oder Begleitsymptome wie Taubheit, Lähmungserscheinungen oder Probleme mit Blase und Darm auftreten, ist ein Arztbesuch dringend notwendig. Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall?
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