Von der Prävention zur Sportmedizin für Spitzen- und Breitensport

Die Sportmedizin Hellersen verbindet internistische Sportmedizin, Leistungsdiagnostik und sportwissenschaftliche Beratung. Untersucht werden Leistungs- und Spitzensportler ebenso wie Breiten- und Hobbysportler, Sporteinsteiger und Menschen, die nach einer Erkrankung wieder aktiv werden möchten. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Ist der Sportler gesund, wie leistungsfähig ist er und welche Belastung ist individuell sinnvoll?

Erfahrung aus dem Spitzensport für alle Sportler 

Als 1997 die Abteilung für Sportmedizin unter der Leitung von Dr. Ernst Jakob gegründet wurde, war das eine Besonderheit, denn bis zu diesem Zeitpunkt gab es solche Einrichtungen nur am Universitäten. 

Von Beginn an stand nicht nur die Behandlung von Beschwerden im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Bewegung und Sport gezielt zur Gesunderhaltung und Leistungsentwicklung beitragen können. Medizinische und leistungsphysiologische Untersuchungen bildeten dafür die Grundlage. Schon früh richtete sich das Angebot neben Leistungs- und Profisportlern auch an Freizeit- und Breitensportler.    

Bereits 1998 erhielt die Sportmedizin den Status eines DOSB- und LSB-NRW-akkreditierten Untersuchungszentrums. Damit gehört die Sportklinik heute zu den bundesweit 29 Zentren, die Spitzen- und Olympiasportler untersuchen dürfen. Sportler des Bundes- und NRW-Landeskaders werden regelmäßig auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Sporttauglichkeit getestet. Im selben Jahr bestimmte auch der DFB die Sportmedizin Hellersen zum Untersuchungszentrum für Bundesligaschiedsrichter. Die DOSB- und LSB-Akkreditierung wurde zuletzt für den Zeitraum 2026 bis 2034 verlängert.  

2015 übernahm Dr. Ulrich Schneider die Leitung der Sportmedizin. Er gehört bereits seit 2000 zum Team der Sportklinik und betreut heute gemeinsam mit den Sport- und Trainingswissenschaftlern jährlich rund 1.500 Sportler. Neben dem Leistungs- und Spitzensport spielt dabei die Prävention weiterhin eine zentrale Rolle: Auch Breiten- und Hobbysportler können ihre Leistungsfähigkeit bestimmen lassen, nach Erkrankungen ihren Wiedereinstieg planen oder klären, welche Form und Intensität von Bewegung für sie geeignet ist.

Gerade diese Verbindung prägt die Sportmedizin Hellersen bis heute: Erfahrungen aus der Betreuung des Spitzensports fließen in die sportmedizinische Beratung von Menschen aller Leistungsstufen ein. 2026 wurde Dr. Ulrich Schneider sowohl von FOCUS Gesundheit als TOP Mediziner im Bereich Sportmedizin ausgezeichnet als auch in die stern-Ärzteliste aufgenommen.

Behandlungsschwerpunkte 

  • Sportmedizinische Untersuchung
    Medizinische Beurteilung von Gesundheit, Belastbarkeit und Sporttauglichkeit für Leistungs- und Breitensportler sowie Sporteinsteiger
     

  • Leistungsdiagnostik
    Bestimmung der individuellen Leistungsfähigkeit unter anderem mittels Spiroergometrie und Laktatanalyse als Grundlage für gezielte Trainings- und Belastungsempfehlungen
     

  • Sportwissenschaftliche Beratung und Trainingsplanung
    Individuelle Empfehlungen auf Basis von Gesundheitszustand, Leistungsniveau und persönlichen Zielen
     

  • Körperanalyse und Bewegungsdiagnostik
    Bioimpedanz-Analyse zur Bestimmung der Körperzusammensetzung sowie Bewegungs- und Kraftdiagnostik zur Erkennung von Defiziten und muskulären Dysbalancen


Sportmedizinisches Untersuchungszentrum des DOSB


Partner des Olympiastützpunkt Westfalen Dortmund


Sportmedizinisches Untersuchungszentrum des LSB NRW

Die Sportmedizin bei der FIFA-WM 2006

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erhielt die Sportmedizin Hellersen einen besonderen Auftrag: Die FIFA ließ die für das Turnier ausgewählten Schiedsrichter aus aller Welt durch das Team um Dr. Ernst Jakob sportmedizinisch untersuchen. Erste Tests fanden bereits 2005 statt. Während der WM war Dr. Jakob zudem als FIFA-verantwortlicher Arzt für die Spiele im Dortmunder Westfalenstadion im Einsatz.