Historische Meilensteine

Ein Blick auf die wichtigsten historischen Meilensteine der Anfangszeit
Geprägt von ihren Wurzeln im Sport, medizinischer Spezialisierung und dem Anspruch, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, hat die Sportklinik Hellersen ihren Weg immer wieder neu gestaltet.

1946

Die Erfolgsgeschichte beginnt
Als kleine Abteilung in Haus 4 des damaligen Kreiskrankenhauses in Lüdenscheid begann die Geschichte der Sportklinik Hellersen. Hier wurden am 16. Oktober 1946 die ersten beiden Sportler behandelt. 20 Betten standen der sich damals im Neuaufbau befindenden Sporthilfe NRW zur Verfügung. Der Bedarf wuchs schnell: Trotz Platzmangel konnte die Bettenzahl bis 1949 auf 120 Betten erweitert werden.

1946–1958

Die Anfangsjahre und ein neuer Name
Dr. Wilhelm Dunkel, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses und zugleich Ärztlicher Leiter der Sportheilstätte, prägte die medizinische Entwicklung der Anfangsjahre. Im November 1952 wurde der Name Sportheilstätte Hellersen in „Krankenhaus für Sportverletzte Hellersen“ geändert. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand am 30. August 1958 übernahm Dr. Karl-Heinrich Hagedorn die Nachfolge. 

1966

Grundsteinlegung für das eigene Sportkrankenhaus
Die Räumlichkeiten im Kreiskrankenhaus reichten zunehmend nicht mehr aus. Bereits am 5. März 1960 beschloss der Vorstand der Sporthilfe NRW e.V. deshalb den Bau eines eigenen neuen Krankenhauses. Am 16. Juni 1966 wurde im Beisein zahlreicher Gäste der Grundstein für das neue Krankenhaus für Sportverletzte gelegt.
 

1970

„Ein Haus von Weltruf“ entsteht
Am 29. Mai 1970 nahm das neu errichtete Krankenhaus für Sportverletzte, das heutige Haus 1, seinen Betrieb auf. Zur Eröffnung kamen zahlreiche Gäste aus Sport und Politik nach Lüdenscheid. Mit 229 Betten galt der Neubau damals als Europas modernstes und größtes Krankenhaus für Sportverletzte.

1977

Erweiterung um 100 Betten
Am 14. Oktober 1977 wurde das heutige Haus 2 mit weiteren 100 Betten eröffnet. Gleichzeitig erhielt die Klinik eine eigene Röntgenabteilung. 

1978

Orthopädischer Versorgungsauftrag für den Märkischen Kreis
Bereits Ende der 1970er-Jahre behandelte die Klinik zunehmend Patienten, deren Beschwerden nicht auf direkte Sportverletzungen zurückgingen. 1978 übertrug das Land Nordrhein-Westfalen dem Krankenhaus deshalb die orthopädische Versorgung der Bevölkerung des Märkischen Kreises.
 

Medizinische Expertise aus Tradition

Ausgehend von ihren Wurzeln in der Behandlung von Sportverletzungen wurde das medizinische Leistungsspektrum über die Jahrzehnte kontinuierlich hin zu einer hochspezialisierten Fachklinik für Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates weiterentwickelt.