Isokinetische Kraftleistungsdiagnostik

Zur Bestimmung der Kraft einzelner Muskelgruppen wird häufig eine isokinetische Kraftmessung durchgeführt. Um koordinative Einflüsse auszuschließen, werden bewusst nur einzelne Gelenke (z. B. Knie-, Sprung-, Ellenbogen-, Schultergelenk) nebst gelenkumgebender Muskulatur geprüft. Neben dem Links-/Rechtsvergleich ist auch das Verhältnis von „Beuger“ zu „Strecker“ von Bedeutung. Wird ein Missverhältnis festgestellt, spricht man von muskulärer Dysbalance. Solche auffälligen Kraftverhältnisse können bei Dauerbelastung Schmerzen hervorrufen. Diese Missverhältnisse sind meistens noch mehrere Monate nach einer Verletzung bzw. einem operativen Eingriff vorhanden.

Neben der Maximalkraft wird auch die lokale Kraftausdauerfähigkeit des Muskels geprüft.

Aus der isokinetischen Kraftleistungsdiagnostik ergeben sich Anhaltspunkte für eine gezielte Trainingstherapie bei Beschwerden im Knie-, Sprunggelenk-, Ellenbogen- und Schulterbereich.

Interessenten sollten zum Test eine kurze Hose und ein T-Shirt mitbringen. Die Kraftdiagnostik am gesunden und am betroffenen Gelenk dauert zwischen 20 und 30 Minuten.



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