Zentrum für Spezielle Schmerzmedizin

Menschen, die Schmerzen haben, können oft nur schwer noch an etwas Anderes denken. Ihre Lebensqualität ist stark beeinträchtigt.

Jährlich kommen rund 2.000 Patienten mit ihren Anliegen und Problemen in unsere schmerztherapeutische Abteilung. Sie wissen: Wir setzen erfolgreich auf innovative Methoden, um chronische Schmerzen und/oder mögliche Beschwerden nach einem chirurgischen Eingriff zu behandeln und zu lindern.

Dank unserer Erfahrung und unserem Know-how finden wir die für Sie ideale Therapieform – mit dem Ziel, dass Sie Ihr Leben wieder schmerzfrei genießen können. Dabei arbeiten wir als Team mit Schmerzmedizinern, Orthopäden, Anästhesisten, Psychologen, Sport- und Physiotherapeuten sowie mit gezielt ausgebildeten „Pain Nurses“ zusammen. 

Schwerpunkte

1. Multimodale Schmerzherapie mit / Ohne EAT (epidurale Katheterschmerztherapie)
2. Opioidneueinstellungen, Rotationen etc., allgem. Med. Einstellung bei stat. Patienten
Behandlung von  Nebenwirkungen(Obstipation)  und Komplikationen(Übelkeit)
Hauptsächlich Retardierte Morphine , aber auch Polamidon oder Methadon bei neuropathischen Schmerzen,
Behandlung von Tumorschmerz/Palliativpatienten mit Problemen bei der Schmerzeinstellung,
Entzugsbehandlungen, Behandlung der OIH : Opioidinduzierte Hyperalgesie, audiuvante Therapie
bei neuropathischen Schmerzen , Depression und Obstipation.
3. Epiduralanalgetische Therapie – gezielte Applikation im Spinalnervenabgang/Wurzelbereich
4. Sympathikusblockaden/ Sympathikusblockaden/Symp. Gloa , Gl. Stellatum, GCS
5. Behandlung mit Cannabinoiden , CBD und THC – meist ambulant, Th. Mit Cannabisblütensorten
6. Akupunktur u. chin. Phytomedizin
7. Epiduroscopie bei Spinalkanalverengung , bei Vernarbungen im Wirbelkanal bei FBSS und Postlaminektomiesyndrom

Neuromodulation: Nach ambulanter Testphase vor der Implantation ( Schmerzschrittmacher, Schmerzpumpe)
8. Schmerzhafte Spastik mit intrathekaler Baclofentherapie/Pumpe (z.b. inkompl. Querschnitt)
9. Behandlung extremer Schmerzzustände mit Ziconotid via Schmerzpumpe intrathekal und oder
mit Morphinen, z.b. bei neuralgiormen Schmerzsyndromen.
10. Entzugsbehandlung wenn erforderlich

Neurostimulationsverfahren:   Nach ambulanter Testphase vor der Implantation
11. SCS – spinal cord stimulation – Rückenmarksstimulation beim neuropathischen Extremitätenschmerz unterschiedlicher Genese,
Hochfrequenz SCS bei Rückenschmerz oder Kombination beider Verfahren beim Rücken-Beinschmerz
12. PNFS – periphere Nervenfeldstimulation - bei lokalisierten Schmerzsynromen
13. ONS – occipitale Nervenstimulation bei Occipialneuralgie etc. (im Hinterhauptsbereich)
14. Behandlung mit  bei Radiculopathie – gepulste Radiofreqzenzbehandlung der  Spinalnervenwurzel mit anschliessender Katheterschmerztherapie
15. Injektionsbehandlungen in der Ambulanz, auf der Station: PRT, PDA, TLA, GLOA
16. TENS Behandlung


typische Krankheitsbilder: Kopf, Gesichtsschmerz, akute. Radiculopathie, FBSS – failed back surgery syndrome (persisitierende Schmerzen nach Wirbelsäulenoperation), Postlaminektomiesyn., CRPS I und II, Tumorschmerz, Lumbago/Lumboischalgie, Spastikschmerz, Neuralgien, Postzosterneuralgie, Fibromyalgie, Stumpfschmerzen nach Amputationen, mixed pain syndrome, Behandlung von Cluster und Trigeminuskopfschmerz


Multimodale Schmerztherapie

Für Patienten mit besonders schweren Schmerzen haben wir eine spezielle „multimodale stationäre Schmerztherapie“ entwickelt. Die Behandlung erfolgt meist stationär in unserer Klinik und die Behandlung dauert üblicherweise 10 bis 15 Tage.

Vorausgesetzt werden eine ausreichende körperliche Belastbarkeit sowie Kenntnisse der deutschen Sprache, die es ermöglichen, die Programminhalte zu verstehen.

Dabei kommen z.B. folgende Behandlungsmodule zum Einsatz:

• Psychologische Therapie

• Schmerzpsychologische Interventionen

• Physiotherapie / Physikalische Therapie

• Manuelle Medizin

Angewendet wird diese Therapieform etwa bei Schmerzen des Bewegungsapparates (Arme, Beine, Schultern), somatoformen Schmerzsyndromen, Kreuz- und Rückenschmerzen, Neuralgien, Phantomschmerzen, Kopfschmerzen und Polyneuropathien.



Hotline

Sie erreichen uns für Anfragen zu unseren medizinischen Leistungen unter
02351 945-0