Fehlstellungen

 


Das Risiko für
eine Erkrankung

Eine Fehlstellung ist per se keine Erkrankung. Sie birgt in vielen Fällen jedoch ein Risiko dafür. So begünstigt zum Beispiel eine Beinachsenfehlstellung wie X-Beine oder O-Beine die Entstehung eines Knorpelschadens, der sich bis zu einer Arthrose entwickeln kann.

Durch die Fehlstellung kommt es zu einer Mehrbelastung. Beim O-Bein wird die Innenseite des Knies mehr belastet, beim X-Bein ist die Belastung auf der Knieaußenseite höher. Um einen Knorpelschaden und somit auch eine Arthrose zu vermeiden, ist die Korrektur der Fehlstellung nötig.

Fußfehlstellungen

Häufig sind Patienten auch von Fußfehlstellungen betroffen. Diese können durch falsche Belastung entstehen oder auch erblich bedingt sein. Die häufigsten Fußfehlstellungen sind Senkfüße, Plattfüße, Spreizfüße, Hallux Valgus und Hammerzehen. Die Folgen einer solchen Fehlstellung kommen immer auf das Ausmaß der Verformung an.

Symptome

Es gilt zunächst die Fehlstellung zu erkennen. Typische Symptome sind sichtbare Veränderungen der Fußanatomie, Schmerzen, vor allem bei Bewegung oder Belastung, eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, Muskelverspannungen, Druckgeschwüre oder Hornhaut am Fuß.

Therapie

Die Behandlung hängt immer von der Art der Fehlstellung, dem Schweregrad sowie der Ursache ab. Die Behandlung beginnt in der Regel konservativ mit Schuheinlagen oder speziellen Schienen, um die Fehlstellung auszugleichen. Führt dies nicht zum gewünschten Erfolg, ist eine chirurgischer Eingriff möglich, um die Fehlstellung zu beheben. Je nach Fehlstellung ist ein Sehnentransfer möglich, die Entfernung von Knochenfragmenten oder als letzte Möglichkeit die Versteifung von Gelenken, um die Beschwerden zu unterbrechen.