Rudersymposium "Rudersport – Leistung, Gesundheit, Alter"

An der Wirkungsstätte des Deutschland-Achters, Silber-Medaillengewinner der Olympischen-Spiele von Rio, veranstalte das Gesundheitszentrum Hellersen gemeinsam mit dem Nordrhein-Westfälischen Ruderverband, der Sportklinik Hellersen, dem Klinikum Dortmund und dem Sportärztebund ein sportmedizinisches Symposium zum Thema „Rudersport – Leistung, Gesundheit, Alter“. Fast 40 Teilnehmer/innen, insbesondere Ärzte und Rudertrainer fanden sich am 29. Oktober im Ruderleistungsstützpunkt in Dortmund ein und konnten sich in Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops ausgiebig über die Möglichkeiten und Grenzen dieser faszinierenden Natursportart für die Gesunderhaltung informieren. Die Referenten, zu denen neben Dr. Ulrich Schneider, Leiter der Abt. Sportmedizin, und Stefan Krakor, Leiter des Gesundheitszentrums in der Sportklinik auch der Arzt des Deutschland-Achters, Dr. Philip Hitzler und die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Christine Brokjans aus Hamm gehörten, ließen dabei keinen Zweifel, dass der Rudersport eine hervorragende Möglichkeit bietet, den sich verbreitenden Zivilisationskrankheiten und Bewegungsmangelerscheinungen entgegenzuwirken und fit für den Alltag zu bleiben. Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten ist der Ruderer dabei kaum verletzungsanfällig und kann seine Sportart häufig auch bis ins hohe Alter und bei körperlichen Einschränkungen ausüben, wie letztlich am Beispiel des Altherren-Achters aus Witten deutlich wurde, der im Durchschnitt deutlich über 80 Jahre alt ist und immer noch fleißig und mit Freude trainiert. Schade nur, dass für Lüdenscheider der Weg zum nächsten Ruderclub an Bigge- und Sorpesee oder in Wuppertal, Dortmund und Herdecke doch recht weit ist – doch zum Glück gibt es ja auch Trockenrudergeräte.

(sk)



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